|
11 / 2008 Zweiwochenschrift, 36 Seiten, 2,50 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten  Wer dieser Tage ins Kino geht, kann dort ein ungewöhnliches Werbefilmchen von gerade 75 Sekunden Laufzeit bewundern. Es trommelt für einen deutschen Spielfilm, der erst Ende September in die Kinos [...] |
Menschenrechte fordert man immer vom anderen ein, von dem, den man unter Druck setzen und in Mißkredit bringen will. Deutschland verlangt von China Menschenrechte für die Tibeter, aber nicht von der [...] |
»Der größte Menschenrechtskämpfer im Land ist Günter Nooke, weltweit bekannt« weiß man im Berliner Stadtbezirk Pankow. Kein Wunder, hier ist Nookes Wahlkreis, in dem er nach vorangegangener [...] |
Nachdem in der Nacht des 20. März 2003 die angloamerikanischen Koalitionstruppen ihren völkerrechtsbrecherischen Überfall auf den Irak und seine Menschen begonnen hatten, ließ tags darauf [...] |
Gregor Gysi, einer der beiden Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Bundestag, hielt in der Rosa-Luxemburg-Stiftung einen Vortrag zum Thema »Die Haltung der deutschen Linken zum Staat Israel«, den [...] |
»Ein höflicher Franzose. Das ist ein Pleonasmus.« So Heinrich Heine 1831, da war er eben in Paris angekommen. »In Deutschland sind die Menschen zunächst einmal unhöflich – hier zunächst einmal [...] |
Zum bizarrsten Erbe des Zentralen Parteiarchivs der KPdSU, das heute im russischen Staatsarchiv liegt, gehört eine Menge Zeichnungen, mit denen sich die frühe sowjetische Nomenklatura gegenseitig [...] |
Mehr als Worte und Versprechen zeigen Personalentscheidungen, welchen Kurs die Herrschenden einschlagen wollen. Das gilt nicht nur für Staaten, es gilt auch für Religionsgemeinschaften, namentlich [...] |
Was mag Michael Brie, Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung, bewogen haben, vor einigen Wochen »an alle« folgenden Satz zu mailen: Eine allzu gedankenlose Distanzierung vom Mauerbau könnte in [...] |
Es gibt Wochenmärkte – die sind für Hartz-IV-Bezieher meist zu teuer, da bleibt nur der Einkauf beim Discounter. Und es gibt den Kunstmarkt – dort zu kaufen oder zu ersteigern ist [...] |
Im Berlin der Mauerjahre gab es vieles doppelt. Den Westberliner Festwochen standen die Ostberliner Festtage gegenüber, und als Pendant zum Theatertreffen im Westteil der Stadt kreierte man auch noch [...] |
Die Geschichte der aus der holsteinischen Gemeinde Ahrensbök bei Lübeck stammenden Juden birgt einige Überraschungen, die der Aufarbeitung harren. Zunehmendes Interesse gilt der Familie des [...] |
Zu den bemerkenswerten Büchern, die vor einem Menschenalter ohne bornierte Vorurteile über die junge Sowjetunion berichteten – darunter Werke von Ludwig Renn, F. C. Weiskopf und Martin Andersen [...] |
Nachdem ich über Friedrich Naumann und Theodor Heuss geschrieben habe (Ossietzky 17 und 20/07), liegt es nahe, auch an Elly Heuss-Knapp (1881–1952) zu erinnern. Bei Naumann begegnete die [...] |
Michael Naumann, Rücktreter. – Herzlichen Glückwunsch, Sie haben ihren Auftrag einwandfrei erfüllt, indem Sie sich scheitern ließen, obwohl Sie sich von 65 sozialdemokratischen, grünen und [...] |
Brief aus Hamburg Wie seit Jahren fanden zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 eine Veranstaltung – diesmal eröffnet von der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano und dem Vorsitzenden der [...] |
| |