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2 / 2009 Zweiwochenschrift, 36 Seiten, 2,50 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten  Mein Jahresbeginn 2009 in Ramallah, Jericho, Bethlehem, Hebron, Jerusalem und Tel Aviv eröffnet mir Einsichten in den seit mindestens sechs Jahrzehnten andauernden Konflikt zwischen dem Staat Israel [...] |
»Unsere Solidarität mit Israel« beteuern die Verfasser einer am 10. Januar in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Anzeige, die »gegen den Raketenterror der Hamas« protestiert und »eine Perspektive [...] |
Die politischen und militärischen Entscheider brauchen, wenn sie Bürger – und immer zahlreicher auch Bürgerinnen – in den Krieg schicken wollen, eine starke, möglichst wenig angezweifelte [...] |
In der FAZ, dem mainischen Comic-Gesangbuch der weiland Adenauerianer samt postmoderner SPD, entdecken ein paar frühere Rothäute längst vergessen geglaubte Marx-Sätze, zumal auch ein Bischof so heißt [...] |
Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe, die feinsten sind die wissenschaftlichen Gründe, doch können solche durch eine Notverordnung [...] |
Unter dem Titel »Gescheiterte Wirtschaftspolitik« habe ich vor einem Jahr (Ossietzky 2/08) ziemlich genau die mittlerweile eingetretene weltweite Wirtschaftskrise vorausgesagt und analysiert. Hier [...] |
Die Rente war einmal sicher (s. »Muß die Rente unsicher sein?« in Ossietzky 1/09), und sie könnte auch wieder gesichert werden – aber nicht, wenn sich die Politiker weiterhin nach dem Konzept [...] |
Im »Gedenkjahr 2009« ist die Aufarbeitung der DDR planmäßig in eine neue Phase getreten. Die Kanzlerin gab mit ihrer zu Herzen gehenden, aufrüttelnden Neujahrsansprache, in der sie den 20. Jahrestag [...] |
Seit Hartmut Mehdorn die Deutsche Bahn leitet, werden ICE-Züge nach Orten benannt, beispielsweise dem sächsischen Oschatz und dem niedersächsischen Jever. Beide Städte sind vom ICE-Verkehr abgehängt. [...] |
Während Schmuddelpostillen wie Bild ihre Leser mit Fotos nackter Frauen ködern, locken vorgeblich höherwertige Preßorgane wie stern oder Spiegel ihre Käufer gern mit Propagandabildern Adolf Hitlers [...] |
Ich muß, wenn ich zur Zentralbibliothek in Hamburg will, an ihnen vorbei. Unübersehbar: das fünf Meter hohe, wie auf Stelzen stehende Paar aus farbig bemalter Bronze. Und wenn ich von Süden her mit [...] |
Daß politisches Theater auch sogenannte postsozialistische junge wie ältere Zuschauer sowohl informieren als auch inflammieren kann, beweist die Aufführung eines »Schauspiels mit Musik« mit dem [...] |
An der bekannten schwedischen Theaterschule in Skara machten wir in der Zeit, als das »Absurden Theater« seinen rasanten Aufstieg nahm, ein Experiment. Die Studenten hatten im dortigen Stadttheater [...] |
Gelegentlich haben wir es mit Außerirdischen zu tun, so etwa mit jenem freundlichen Wesen namens Alf, welches vor Jahren vom Mond oder Stern Melmac kommend im amerikanischen und demzufolge auch im [...] |
Angela Merkel, Freundschaften pflegend. – Sie haben unser ganzes Mitgefühl. Es muß schwer sein, in so kurzen Abständen gleich zwei engste Freunde zu verlieren. Auch wenn es sich nicht um [...] |
Der Steffenssche Reflex Der russische Biologe Pawlow ließ, während er Hunde fütterte, ein Glöckchen klingeln und registrierte dabei den Speichelfluß der Tiere. Dann setzte er die Fütterung ab und [...] |
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