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Titel2215

Antworten

Redaktion RT (deutsch). – »Wieso funktioniert US-Satellitentechnik in Syrien, aber nicht in der Ukraine?« fragten Sie kürzlich in einer Ihrer Sendungen. Und meldeten dann: »Syrien hat die Ukraine weitestgehend aus der Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien verdrängt ... Auch die Qualität der US-Satellitenaufnahmen aus Syrien im Vergleich zur Ukraine lässt einen verwundert innehalten. Während von dem Luftwaffenstützpunkt in Latakia US-Satelliten hochaufgelöste, glasklare Bilder von russischen Kampffliegern liefern, konnten dieselben Satelliten in der Ukraine nur stark pixelige und unscharfe Schwarzweißaufnahmen von der angeblichen russischen Invasion liefern ...« Ihr Titel ist eine sehr typische Laienfrage. In der Ukraine ist die Luft schmutziger. Vom Qualm in den Redaktionsbuden der deutschen Agitprop-Medien und der Finsternis in den Köpfen ihrer Besatzungen gar nicht erst zu reden.


Herbert Prantl, Innenpolitiker der Süddeutschen Zeitung. –
An Ihrer Kunst zu kombinieren und zu formulieren haben wir immer wieder Freude. Als Hauptredner der jüngsten Tagung der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft in Berlin sagten Sie: »Über TTIP wird verhandelt, als handelte es sich um ein Staatsverbrechen. Wer weiß!« Wenn doch nur ein Hauch Ihres aufklärerischen Denkens gelegentlich auch durch den außen- und den wirtschaftspolitischen Teil der SZ wehen würde.


Heiner Koch, Erzbischof von Berlin. – »Der eine glaubt, dass es Gott gibt, und der andere glaubt, dass es ihn nicht gibt. Gläubig lebt jeder Mensch«, so zitierte Sie die Thüringer Allgemeine anlässlich Ihrer Amtseinführung. Ein unzulässiger Zirkelschluss. Oberflächlich und vereinnahmend. Wir geben Ihnen Henning Mankell zu bedenken: »Man glaubt, wenn man zu wenig weiß.«


Chefredaktion und Anteilseigner des ehNaMag. –
Die Auflage Ihres ehemaligen Nachrichtenmagazins Der Spiegel ist um weitere 5,5 Prozent gesunken. Das ist die Quittung für Ihren charakterlosen Mainstream-Journalismus und Ihre USA-Gefolgschaftstreue. Auf Kriegshetze und AgitProp allergisch reagierende Mitmenschen wird diese Nachricht, nachzulesen bei Sputnik-Deutschland, mit Genugtuung erfüllen. Machen Sie ruhig so weiter. Treten Sie mit der Bild-Zeitung nicht nur hinsichtlich des Qualitätsjournalistischen, sondern auch in Bezug auf die Auflagenentwicklung in Wettbewerb: Die hat, der gleichen Quelle zufolge, sogar um die zehn Prozent Auflage verloren. Es gibt sie also doch noch, die guten Nachrichten.