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9 / 2009 Zweiwochenschrift, 36 Seiten, 2,80 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten  In diesem Jahr der großen Jubiläen wird eines eher nicht oder ungern erwähnt: Vor zehn Jahren ging der sogenannte Kosovo-Krieg, in dem Serbien 78 Tage lang bombardiert wurde, unrühmlich zu Ende. Die [...] |
Ob US-Präsident Obama die drängende Warnung Jonathan Schells im Sinn hatte, als er am ersten Sonntag im April in Prag vor Tausenden begeisterter Zuhörer ankündigte, nunmehr endlich Ernst machen zu [...] |
Kapitalistische Krise und Krieg stehen erfahrungsgemäß in enger Verbindung. Dem großen Krieg 1914–1918 gingen Krisen und tiefgreifende Verschiebungen im ökonomischen Kräftegleichgewicht [...] |
Dankbar sollten wir ihm sein, dem neuen israelischen Außenminister Avigdor Lieberman. Denn er bringt endlich etwas Ehrlichkeit in die Auseinandersetzung um das gequälte Palästina. Mit der [...] |
Nach der Genfer Weltkonferenz gegen Rassismus verglich Uri Avnery in seinen allwöchentlichen, immer lesenswerten Betrachtungen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, den Eröffnungsredner [...] |
Gegen Ende der 1960er Jahre bin ich in vielen Prozessen gegen Angeklagte aus der sogenannten Studentenbewegung und der Außerparlamentarischen Opposition tätig geworden. Da gab es zum Beispiel [...] |
Seit Beginn der Finanzkrise sind Bonuszahlungen maroder Unternehmen an ihre Manager in der Diskussion, vor allem an Vorstände von Banken, die Milliardenhilfen vom Staat erhalten haben. Gefordert wird [...] |
Der Jammer schreit zum Himmel. Die deutsche Bundesrepublik, einst »Wirtschaftswunderland« und vor kurzem noch »Land des Aufschwungs«, der laut Angela Merkel bei den Menschen ankam, ist zum Jammertal [...] |
Ich will zwei Rapper porträtieren und freue mich auf das Treffen in Hannover. Die beiden haben ein Stück gegen Nazis produziert und beim Wettbewerb »Gelbe Hand 2008« den Sonderpreis des Landes [...] |
Die Ausstellung »Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus«, 2004 für das United States Holocaust Memorial Museum in Washington gestaltet, nun bis zum 19. Juli im Jüdischen Museum Berlin zu [...] |
– mit diesen Worten Molotows über Stalin, der ihm im Traum erschien, endet der Textteil der voluminösen Stalin-Biografie nach etwa 750 Seiten des zweiten Bandes, »Am Hofe des Roten Zaren«, [...] |
Der schweizerische Großbürgersohn Harry Gmür (1908–1979) wandte sich früh politisch nach links, Ende der 1930er Jahre wurde er Kommunist. Später ließen Kalter Krieg und Antikommunismus seine [...] |
»Der Berliner zweifelt immer« hat Lothar Kusches Freund und Kollege Heinz Knobloch einmal eine Anthologie überschrieben. Dieser Titel könnte ebensogut über einer Sammlung von Kusche-Texten stehen. [...] |
Das Verschwinden von Staatsoberhäuptern, hauptsächlich von mißliebigen, kann auf verschiedene Weise erfolgen: durch deren Ableben, durch Attentate, Naturkatastrophen oder im Wunschdenken kritischer [...] |
Rolf Plessner, Ostermarschierer, Siegen. – Sie nehmen Anstoß an der Parole »Nie wieder Krieg!«, die Sie selbst, wie Sie uns schreiben, viele Jahre lang zur Friedensarbeit motiviert hat. [...] |
Bad Bank Die Bundesregierung wird nun wohl eine »bad bank« gründen. Gute Idee. Alle Banken können dann ihre schlechten Papiere weggeben: Einträge ohne einlösbaren Wert, aufgeblasene Bilanzen, faule [...] |
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