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TitelOssietzkyFrieden
Er hoffte, er lebte, er kämpfte für den Frieden
Carl von Ossietzky (1889-1938)  (Heidi Beutin / Uwe Polkaehn (Hrsg.))

1. Auflage 2015

Nur wer nicht vergisst, kann die Demokratie und den Frieden dauerhaft sichern.

War Carl von Ossietzky einer der vorzüglichsten Friedenskämpfer und der Frieden »der vornehmste Maßstab, an dem er Politik misst« (Werner Boldt), so ehrte ihn 1936 das Nobelpreiskomitee durch Verleihung des Friedensnobelpreises für 1935. Hierdurch wurde er einer in der kurzen Reihe der deutschen Friedensnobelpreisträger – vor ihm finden wir nur: Gustav Stresemann, 1926, und Ludwig Quidde, 1927, nach ihm erst wieder Willy Brandt 1971.
Ossietzky war zugleich ein brillanter Publizist, ein Schriftsteller von hohem Rang.
Werner Boldt schrieb: »Ossietzky lässt nicht allein durch das, was er geschrieben hat, eine Zeit lebendig werden, sondern auch dadurch, wie er geschrieben hat.« Sein Schreiben war seine Waffe, seine bevorzugten Formen waren der Essai, der Kommentar, die Glosse.«

Im vorliegenden Band veröffentlichen wir die wissenschaftlichen Beiträge der Tagung, davon einige in überarbeiteter Fassung, und zugleich die Texte des abendlichen Kulturprogramms, das von dem Lyriker Günter Ernst (Kiel) gestaltet wurde.
Als Anhang fügen wir einen Aufsatz über den Pazifisten Kurt Hiller (1885-1972) bei, einen der bekanntesten Mitarbeiter der »Weltbühne«, der stark zur Entwicklung des Pazifismus während der Weimarer Republik beigetragen hat.


Taschenbuch, 86 Seiten, ISBN 978-3-944545-05-9
9,00 EUR / zzgl. 1,50 EUR Versandkosten