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Titelverfluchter Krieg
So sei verflucht der Krieg
Der 1. Weltkrieg und die Entwicklung des Friedensgedankens  (Heidi Beutin, Hans-Ernst Böttcher, Uwe Polkaehn (Hrsg.))

1. Auflage 2017, Im Titel steht ein Halbvers aus einem Gedicht des chinesischen Lyrikers Li Tai-Pe (701-762). Ein Text, der verdeutscht in einer Anthologie des Dichters Klabund (1890-1928) veröffentlicht wurde – vor einem Jahrhundert, im Jahre 1916. 1916 war im 1. Weltkrieg das mittlere Jahr, das Jahr der ungeheuren Schlachten. Zugleich ist es das Jahr, in dem in den kriegführenden Ländern eine erhebliche Anzahl von zunächst kriegsbegeisterten Menschen, vor allem auch in der Intelligenz und in der Künstlerschaft, umzudenken begann, oft bis hin zur völligen Ablehnung des Kriegs. Publizisten, die anfangs ebenfalls den Parolen ihrer Regierungen gefolgt waren, bekundeten jetzt energisch ihre Kriegsgegnerschaft. Die Beobachtung und das Erlebnis des verheerenden Krieges führten in vielen Menschen der kriegführenden Länder zum Erwachen der Friedensgesinnung, oder sie führten bei denen, die bereits zuvor pazifistisch gestimmt waren, zur Stärkung ihrer Aktivitäten zugunsten des Friedens.
Ins Jahr 2016 fällt der 150. Geburtstag des deutschen Friedenskämpfers Paul Eugen Freiherrn von Schoenaich, eines ehemaligen Generals und späteren bedeutenden Präsidenten der Deutschen Friedensgesellschaft. Die hier angezeigte Broschüre enthält 2 Beiträge über ihn sowie weitere über pazifistische Autoren: G. Radbruch, L. Quidde, S. Freud, dazu einen über die deutsch-türkischen Beziehungen im 1. Weltkrieg.


Taschenbuch, 132 Seiten, ISBN 978-3-944545-10-3
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