Skip to content
Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

Menu
Ossietzky-Signet
Menu

Auf dem Sprung

Das 1872 in Bre­men gebo­re­ne künst­le­ri­sche Mul­ti­ta­lent, Johann Hein­rich Voge­ler, Mit­be­grün­der der Künst­ler­ko­lo­nie Worps­we­de und Sozia­list, ent­flieht zu Beginn der 1920er Jah­re der schein­ba­ren Idyl­le am Ran­de des Teu­fels­moo­res und ver­bringt knapp sie­ben Jah­re in Ber­lin, unter­bro­chen von län­ge­ren Rei­sen. Er ist auf dem Weg, sei­nem Leben eine grund­le­gen­de Wen­de zu geben, auf Dau­er ins Land der Okto­ber­re­vo­lu­ti­on zu übersiedeln.

Das Ber­li­ner Kli­ma die­ser Jah­re ist ein­zig­ar­tig, die Pres­se­land­schaft steht in üppi­ger Blü­te, das gesell­schaft­li­che Leben pul­siert, und zu jeder Nacht- und Tages­zeit wer­den Zei­tun­gen aus­ge­ru­fen: Extra-Aus­ga­be! – Ber­li­ner Mor­gen­post – Vos­si­sche Zei­tung – Ber­lin am Mit­tag – Ber­li­ner Tage­blatt – Ber­li­ner Volks­zei­tung – Ber­lin 16 Uhr-Aus­ga­be – Die Welt am Abend – Ber­lin am Abend – 8 Uhr Abend­blatt – Nacht­aus­ga­be! – Extra­blatt! … Es erscheint auch Franz Pfem­ferts erst viel spä­ter berühmt gewor­de­ne Zeit­schrift Die Akti­on (1911-1932), aber in ver­schwin­dend klei­ner Auf­la­ge mit bis­wei­len nicht mehr als 100 Abon­nen­ten. Voge­ler steu­er­te dem Blatt zwi­schen 1918 und 1920 Arbei­ten bei, bevor er um 1923/​24 nach Ber­lin geht und zu Auf­ent­hal­ten nach Mos­kau und Rei­sen in die Sowjet­re­pu­bli­ken aufbricht.

Der 1. Welt­krieg endet 1918 mit pein­sa­mer Nie­der­la­ge für Deutsch­land, auch die deut­sche Novem­ber-Revo­lu­ti­on ist eigent­lich miss­glückt. Der Kai­ser hat zwar abge­dankt – gedankt aber hat er nie. In der Ber­li­ner Revue-Repu­blik herrscht anstei­gend bit­te­re Armut, die Seit’ an Seit’ mit den Glücks­rit­tern sol­cher Zei­ten geht. Zugleich ist da aber auch ent­fes­sel­te, kul­tu­rel­le Auf­bruchs­stim­mung, in einer zudem poli­tisch hoch auf­ge­la­de­nen Stadt. Im Tin­gel­tan­gel der klei­nen & gro­ßen Kün­ste – zwi­schen »Café Grö­ßen­wahn« und dem Kaba­rett »Schall & Rauch« – tobt sich ein lebens­hung­ri­ges Ber­lin aus: Streich­höl­zer! Tzi­gar­ren, Tzi­gar­ren, Koka­in! Das ist Ber­lin…, schmet­tert der spä­ter im KZ ermor­de­te Kurt Ger­ron (i. e. Kurt Meger­le von Mühl­feld) im Caba­ret »Wil­de Büh­ne«. Die Nazis haben bereits 1923, nach dem Hit­ler­putsch, eine Liste mit Namen der Leu­te in ihrer Schub­la­de, die spä­ter, nach der Macht­er­grei­fung (eigent­lich Macht­über­ga­be), sofort zu ver­haf­ten sei­en. Ber­tolt Brecht stand auf Platz 5 der Liste.

Als Hein­rich Voge­ler im Sep­tem­ber 1924 nach Ber­lin kommt, geht Kurt Tuchol­sky noch ganz froh nach Paris, zum erklär­ten »Erb­feind« Deutsch­lands, und Voge­ler will eigent­lich nur kurz in der Stadt blei­ben, um nach Mos­kau wei­ter­zu­rei­sen. Er war zuvor schon ein­mal in Mos­kau und reist in die­sen Jah­ren noch mehr­mals in die seit 1922 bestehen­de Sowjet­uni­on. Er plant von Ber­lin aus den end­gül­ti­gen Absprung nach Mos­kau und aus sei­nem bis­he­ri­gen Leben, dass es auch auf ein Ende des Künst­ler­le­bens hin­aus­lau­fen wird, das dürf­te ihm nicht klar gewe­sen sein.

Aber war­um vom stil­len Worps­we­de ins lau­te Ber­lin? War­um nicht nach Mün­chen, Ham­burg, Köln, Dres­den oder Leip­zig? War­um aus­ge­rech­net Ber­lin? Ganz ein­fach: Der von den Umbrü­chen in Russ­land ange­zo­ge­ne Voge­ler fand nir­gend­wo in Deutsch­land einen Ort, an dem rus­si­sche und exil­rus­si­sche Selbst­ver­ge­wis­se­rung von Geist, Kunst und Kul­tur so frei arti­ku­liert wur­de, eine so gro­ße Rol­le spiel­te, wie gera­de in Berlin.

Auf­fäl­lig vie­le deut­sche Künst­ler und Intel­lek­tu­el­le sind in den Jah­ren von Mos­kau ange­zo­gen, etwa Wal­ter Ben­ja­min, der 1926 dort­hin reist und 1927 zwan­zig Mos­kau­er Stadt­bild­no­ti­zen in der ersten christ­lich-jüdi­schen Zeit­schrift Die Krea­tur ver­öf­fent­licht. Von der Groß­stadt Mos­kau ist die Groß­stadt Ber­lin nur noch einen Groß­kat­zen­sprung ent­fernt. Hier lau­fen die Fäden bedeu­ten­der rus­si­scher Schrift­stel­ler, Maler, Thea­ter- und Film­leu­te zusam­men, die sich in Ber­lin auf­hal­ten: Vla­di­mir Nabo­kov, Mari­na Zwe­ta­je­wa, And­rei Bely, Boris Pasternak, Maxim Gor­ki, Ossip Man­del­s­tam, Ilja Ehren­burg, Was­si­ly Kan­din­sky, El Lis­sitz­ky, Kasi­mir Male­witsch. Ber­lin ist 1921/​22 qua­si die zwei­te gei­sti­ge rus­si­sche bzw. sowje­ti­sche Haupt­stadt. Hier ent­steht eine Fül­le der Ber­lin-Tex­te Nabo­kovs, Zwe­ta­je­was und Pasternaks. Wer den Weg nach Russ­land sucht, geht zumeist über Ber­lin dorthin.

Hein­rich Voge­ler, der sich vom Juni 1923 bis Sep­tem­ber 1924 in Mos­kau auf­hält, hat inzwi­schen kul­tu­rell und poli­tisch weni­ger Ver­bin­dun­gen in Worps­we­de als in Ber­lin. Im Okto­ber 1924 wird er Grün­dungs­mit­glied der »Roten Hil­fe Deutsch­land« (1924-1936), die inhaf­tier­te Mit­glie­der lin­ker Orga­ni­sa­tio­nen, Gewerk­schaf­ter, auch Par­tei­lo­se unter­stützt und Rechts­be­ra­tung lei­stet. Die soge­nann­te »Novem­ber­grup­pe«, ein Kreis fort­schritt­lich gerich­te­ter Künst­ler aller Spar­ten, mit einem hand­fe­sten Mani­fest, ist schon seit 1918 aktiv. Über­haupt wer­den von den unter­schied­lich­sten Grup­pen in die­ser Zeit Mani­fe­ste in Mas­sen ver­fasst, und ent­spre­chend spot­tet der Dich­ter und Über­set­zer Fer­di­nand Har­de­kopf in der Zeit­schrift Die Akti­on: »Man immer mani­fe­ste druff!«

Der Schrift­stel­ler And­rei Bely schil­dert sei­ne Ber­li­ner Erfah­run­gen: »Ber­lin ist ein orga­ni­sier­ter, syste­ma­tisch rea­li­sier­ter Alp­traum, dar­ge­bo­ten in der unschul­di­gen Form des nor­ma­len, gesun­den (bour­geoi­sen) Men­schen­ver­stands: Sinn wird Wider­sinn. (…) der Ber­li­ner ist durch nichts zu über­ra­schen (…); dem ›nüch­ter­nen‹ Leben muss man nach der Ber­li­ner Kon­trast­me­tho­de eben nur den umge­kehr­ten Sinn geben: um zu ver­ste­hen – da herrscht Betrun­ken­heit.« (A. Bely: »Wie schön es in Ber­lin ist«)

Im Sep­tem­ber 1924 besucht Käthe Koll­witz den aus Mos­kau Zurück­ge­kehr­ten und fünf Jah­re jün­ge­ren Hein­rich Voge­ler in sei­nem Ber­li­ner Ate­lier. Sie notiert in ihrem Tage­buch: »Vor­mit­tag im Ate­lier Voge­ler. Er kommt aus Mos­kau, arbei­tet dort in der Kunst­ab­tei­lung. Erzählt von der Vehe­menz des Lebens dort. Von der bar­ba­ri­schen Art des Kunst­be­trei­bens, das aber nichts von Müdig­keit kennt, neue Inhal­te in neue For­men gießt und ›brennt‹ vor Inten­si­tät. (…) Voge­ler sag­te, er war in Deutsch­land so müd und hoff­nungs­los gewor­den, in Russ­land hat das Leben ihn wie­der gepackt.«

Im Spät­som­mer 1924 oder 1925 wird Hein­rich Voge­ler Mit­glied der KPD, es kur­sie­ren zwei Daten über den Bei­tritt. Im Dezem­ber 1924, zu den Reichs­tags­wah­len, bringt der mit Voge­ler befreun­de­te Regis­seur Erwin Pis­ca­tor, im Auf­trag der KPD, die Revue »Roter Rum­mel« auf die Büh­ne, mit tages­po­li­ti­schen Bezü­gen: Werk­statt, Fabrik und Stra­ße, und begrün­det sein dia­lek­tisch-pole­misch, gesell­schaft­lich ver­an­ker­tes Revue-Thea­ter, des­sen ästhe­ti­sche Mit­tel schließ­lich, drei Jah­re spä­ter, in der Drei-Gro­schen-Oper von Brecht/​Weill ein­ge­setzt wer­den, die es ohne die­se Ent­wick­lun­gen so gar nicht gäbe. Brecht war 1927 in Pis­ca­tors Büh­nen-Kol­lek­tiv tätig.

Vom Novem­ber 1925 bis März 1926 ist Voge­ler wie­der in Mos­kau und reist anschlie­ßend vom Juli 1926 bis Janu­ar 1927 über Tasch­kent, Tadschi­ki­stan, Usbe­ki­stan und Turk­me­ni­stan bis nach Baku/​Ukraine. Er gerät im Ver­lauf der Jah­re bis 1931 in eine immer schwie­ri­ge­re per­sön­li­che und mate­ri­el­le Lage. Um über­haupt etwas zu ver­die­nen, arbei­tet er vom Som­mer 1927 bis Som­mer 1930 als Zeich­ner und Maler in der Arbeits­ge­mein­schaft »Die Kugel«, einem Archi­tek­tur­bü­ro in Ber­lin-Wil­mers­dorf, das Model­le und Pavil­lons für Indu­strie­aus­stel­lun­gen gestal­tet. 1928 wird Voge­ler Mit­be­grün­der der »Asso­zia­ti­on Revo­lu­tio­nä­rer Bil­den­der Künst­ler Deutsch­lands« (ARBKD, SSO), der wich­tig­sten Orga­ni­sa­ti­on kom­mu­ni­sti­scher bil­den­der Künst­ler der Wei­ma­rer Republikjahre.

1929 erscheint Alfred Döblins Roman »Ber­lin Alex­an­der­platz«, der 1930 ins Rus­si­sche über­setzt erschei­nen soll. Aber das »Inter­na­tio­na­le Büro für revo­lu­tio­nä­re Lite­ra­tur« legt dage­gen Pro­test ein, weil ein Schrift­stel­ler, der auf der­ar­tig fre­che Art die pro­le­ta­ri­sche Lite­ra­tur Deutsch­lands belei­digt, kein Anrecht dar­auf habe, von den Arbei­tern der Sowjet­uni­on gele­sen zu wer­den. Das Buch wird dar­auf­hin aus dem Ver­lags­plan gestri­chen, berich­tet die Zeit­schrift Links­kur­ve 1930. Die­ser Vor­gang kenn­zeich­net das Kul­tur­ver­ständ­nis einer Welt, in die sich Voge­ler ein Jahr spä­ter mit all sei­nen Hoff­nun­gen bege­ben wird. Das Desa­ster kün­digt sich im Zuge der ultra­lin­ken Wen­de von 1929 an, die in allen kom­mu­ni­sti­schen Neben­or­ga­ni­sa­tio­nen zu mas­si­ven Aus­schlüs­sen führt, beson­ders in der »Roten Hil­fe«. Voge­ler muss sich damit abfin­den, dass auch er aus der KPD – nach nicht mal vier Jah­ren – aus­ge­schlos­sen wird. Er hat es gewagt, die Wie­der­her­stel­lung der Ein­heit­lich­keit und Über­par­tei­lich­keit der Roten Hil­fe ein­zu­for­dern, die aus­ge­schlos­se­nen und gemaß­re­gel­ten Genos­sen zurück­zu­ho­len. Er tat das, in sei­ner poli­ti­schen Nai­vi­tät, als guter Mensch, der es wag­te, sich gegen die füh­ren­de Par­tei­bü­ro­kra­tie und ihre »revo­lu­tio­nä­re Phra­seo­lo­gie« zu wen­den. Unter den Genos­sen fin­den sich Namen, die noch lan­ge Klang haben wer­den und spä­ter zu den Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten der DDR gehö­ren: u. a. Johan­nes R. Becher, Erich Wei­nert, die Brü­der Kurel­la, Wil­helm Pieck.

Voge­ler ist, auch wenn es ihm nicht hilft, hell­sich­tig. Das belegt eine Bemer­kung in einem Brief vom Mai 1930, wo er von der »blö­den Tak­tik« der KPD spricht, die Arbei­ter­be­we­gung zu zer­schla­gen, was nur eines bewir­ken wür­de, näm­lich den Macht­ge­winn der Nazis. Er hin­ge­gen wird als »Par­tei­ab­weich­ler« und »Agent des Faschis­mus« beschimpft, fin­det kei­ne wirk­li­che Hei­mat mehr.

Er gehört von nun an nir­gend­wo mehr hin, das ist für einen Künst­ler, der sich und sein Werk stets aktiv gesell­schaft­lich ver­knüpft hat, der im wei­te­sten und besten Sin­ne als »Gebrauchs­künst­ler« gese­hen wer­den kann, von tie­fer Tra­gik. Sinn­bild­lich dafür scheint mir, dass Voge­ler das zu zer­stö­ren beginnt, was er zuvor im gran­dio­sen, mon­ta­ge­ar­ti­gen Ent­wurf geschaf­fen hat, sei­ne soge­nann­ten »Kom­plex­bil­der«. Die­se Bil­der fügen zum einen kom­ple­xe Aspek­te der Welt auf einer gro­ßen Flä­che zu einem Gan­zen, zum ande­ren zei­gen sie den Zer­fall, die Frag­men­tie­rung von Gegen­wart, die sie auf die­se Wei­se the­ma­ti­sie­ren. Der Künst­ler und sein Werk arbei­ten im Bereich der Zwi­schen­tö­ne, die wahr­zu­neh­men noch weni­ge imstan­de sind. 1930, im sel­ben Jahr, in dem Tuchol­sky der Weltbühne vom schwe­di­schen Exil sei­ne immer sel­te­ner wer­den­den Bei­trä­ge schickt, ehe er ganz ver­stummt, ist Voge­ler von einer Mut­lo­sig­keit befal­len, von der er schon Anfang der 1920er Jah­re mit Käte Koll­witz gespro­chen hat.

In Ber­lin kommt zu Beginn der 1930er Jah­re bezeich­nen­der­wei­se das Mode­wort: »Quick« auf, dort ist und muss alles »quick« sein: die tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen, das Tem­po in den Stra­ßen, die hek­ti­sche Schnitt­tech­nik des Ton­films, der den Stumm­film über Nacht ablö­ste, atem­lo­se Kurz­le­big­keit, alles kumu­liert in die­sem Wort QUICK. Zum Ende des Rau­sches und Tru­bels, nach Welt­wirt­schafts­kri­se und Schwar­zem Frei­tag, zeich­net Kurt Tuchol­sky im schwe­di­schen Exil, krank und gründ­lich ernüch­tert, ein Bild sei­ner Stadt im Chan­son »Augen in der Groß­stadt«. Ein melan­cho­li­scher Abschied ange­sichts her­auf­zie­hen­der Groß­wet­ter­la­gen, die nicht nur ihm die Spra­che gänz­lich ver­schla­gen und in den Tod trei­ben wird: »vor­bei, ver­weht, nie wieder«.

1933-1941 – Zeit­kri­ti­sche Men­schen, Lin­ke, Kom­mu­ni­sten, Sozia­li­sten, Juden, Sin­ti und Roma, Schwu­le, alle, die in die ver­kün­de­te »Gro­ße Zeit« nicht so recht pas­sen, sie kom­men nicht mehr weg, kön­nen nur noch vor die Hun­de gehen, wie es ein Roman­ti­tel Erich Käst­ners – »Fabi­an oder Der Gang vor die Hun­de« – schon 1931 tref­fend benennt. Ob in Nazi-Deutsch­lands Lagern oder an den Gren­zen Euro­pas, auch vie­le der in die Sowjet­uni­on Geflüch­te­ten gehen auf tra­gi­sche Wei­sen vor die Hun­de, wie Hein­rich Voge­ler, der zwar als Arbeits­emi­grant (Dank des Ein­sat­zes eini­ger Genos­sen) in die Sowjet­uni­on geht, aber dort nach 1933 zu einem höchst gefähr­de­ten deut­schen Exi­lier­ten wird.

Im Sep­tem­ber 1941, die deut­sche Wehr­macht fällt nach dem Polen­feld­zug auch in die Sowjet­uni­on ein, wird Voge­ler mit ande­ren Künst­lern nach Kasach­stan zwangs­eva­ku­iert. Er steht auf den Fahn­dungs­li­sten der Nazis und ihm droht die Exe­ku­ti­on. Der gesund­heit­lich stark ange­schla­ge­ne und fast sieb­zig Jah­re alte Mann ist gezwun­gen, an einem Stau­damm mit­zu­ar­bei­ten. Er ver­armt, hun­gert und stirbt schwer­krank am 14. Juni 1942 an Schwä­che. Ein Grab gibt es nicht.

Worps­we­de fei­ert vom 27.3. bis 6.11. 2022 Hein­rich Voge­ler. Sie­he https://qrco.de/WorpswederMuseenDigital oder www.worpswede-museen.de.