Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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So sei verflucht der Krieg - Der 1. Weltkrieg und die Entwicklung des Friedensgedankens ; Heidi Beutin, Hans-Ernst Böttcher, Uwe Polkaehn (Hrsg.)

ISBN: 978-3-944545-10-3

9,00 inkl. MwSt.

1. Auf­la­ge 2017

Im Titel steht ein Halb­vers aus einem Gedicht des chi­ne­si­schen Lyri­kers Li Tai-Pe (701-762). Ein Text, der ver­deutscht in einer Antho­lo­gie des Dich­ters Kla­bund (1890-1928) ver­öf­fent­licht wur­de – vor einem Jahr­hun­dert, im Jah­re 1916. 1916 war im 1. Welt­krieg das mitt­le­re Jahr, das Jahr der unge­heu­ren Schlach­ten. Zugleich ist es das Jahr, in dem in den krieg­füh­ren­den Län­dern eine erheb­li­che Anzahl von zunächst kriegs­be­gei­ster­ten Men­schen, vor allem auch in der Intel­li­genz und in der Künst­ler­schaft, umzu­den­ken begann, oft bis hin zur völ­li­gen Ableh­nung des Kriegs. Publi­zi­sten, die anfangs eben­falls den Paro­len ihrer Regie­run­gen gefolgt waren, bekun­de­ten jetzt ener­gisch ihre Kriegs­geg­ner­schaft. Die Beob­ach­tung und das Erleb­nis des ver­hee­ren­den Krie­ges führ­ten in vie­len Men­schen der krieg­füh­ren­den Län­der zum Erwa­chen der Frie­dens­ge­sin­nung, oder sie führ­ten bei denen, die bereits zuvor pazi­fi­stisch gestimmt waren, zur Stär­kung ihrer Akti­vi­tä­ten zugun­sten des Friedens.
Ins Jahr 2016 fällt der 150. Geburts­tag des deut­schen Frie­dens­kämp­fers Paul Eugen Frei­herrn von Schoe­naich, eines ehe­ma­li­gen Gene­rals und spä­te­ren bedeu­ten­den Prä­si­den­ten der Deut­schen Frie­dens­ge­sell­schaft. Die hier ange­zeig­te Bro­schü­re ent­hält 2 Bei­trä­ge über ihn sowie wei­te­re über pazi­fi­sti­sche Autoren: G. Rad­bruch, L. Quid­de, S. Freud, dazu einen über die deutsch-tür­ki­schen Bezie­hun­gen im 1. Weltkrieg.

Taschen­buch, 132 Seiten