Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Tabus der bundesdeutschen Geschichte (Eckart Spoo (Hg.))

ISBN: 978-3-9808137-4-7

15,00 inkl. MwSt.

Über Ent­ste­hen und Ver­ge­hen der DDR wird jetzt viel geforscht und publi­ziert. Unter­be­lich­tet, fast aus­ge­blen­det ist dage­gen die Vor- und Früh­ge­schich­te des übrig geblie­be­nen deut­schen Staa­tes, dem der ande­re bei­getre­ten ist. Eine Tra­di­ti­on des Nicht­wahr­ha­ben­wol­lens, des Beschwei­gens, des Ver­leug­nens gehört zur Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Wie gelang nach 1945 die »Wie­der­her­stel­lung der alten Macht- und Besitz­ver­hält­nis­se«, die der DGB schon früh in sei­nem Grund­satz­pro­gramm kon­sta­tiert hat? Die Selbst­ent­na­zi­fi­zie­rung der Eli­ten mit »Per­sil­schei­nen«, die man sich gegen­sei­tig aus­stell­te, ist eben­so ver­drängt und ver­ges­sen wie die hef­ti­gen poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen um die Rich­tung, in die sich Staat und Gesell­schaft ent­wickeln soll­ten. Aber es las­sen sich Spu­ren sichern und Erklä­run­gen dafür fin­den, wie und wes­halb vie­les, was die Sie­ger­mäch­te im Pots­da­mer Abkom­men fest­ge­legt und wozu sich die Deut­schen in ersten Par­tei­pro­gram­men und Län­der­ver­fas­sun­gen ver­pflich­tet hat­ten, inner­halb weni­ger Jah­re ins Gegen­teil ver­kehrt wurde.


Taschen­buch, 248 Seiten