Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Vom Widerstand und seinen Formen (1933 bis 1945); Heidi Beutin /​ Hans-Ernst Böttcher /​ Uwe Polkaehn (Hrsg.)

ISBN: 978-3-944545-18-9

9,00 inkl. MwSt.

1. Auf­la­ge 2020,

Wäh­rend einer Epo­che, in wel­cher die Demo­kra­tie nicht mehr besteht, weil anti­de­mo­kra­ti­sche Kräf­te sie ver­nich­te­ten, und eine Dik­ta­tur die gesam­te Gesell­schaft beherrscht, muß der Wider­stand sich gegen die­se rich­ten, um ihr die Grund­la­ge zu ent­zie­hen. Das war die Ziel­stel­lung des Wider­stands aus der Arbei­ter­be­we­gung, aus den Krei­sen des Mili­tärs, aus den aka­de­mi­schen Krei­sen (z. B. Geschwi­ster Scholl).

In einer vor­han­de­nen Demo­kra­tie rich­tet sich der Wider­stand demo­kra­ti­scher Kräf­te – demo­kra­ti­scher Par­tei­en und Initia­ti­ven, Gewerk­schaf­ten und demo­kra­ti­scher Ver­bän­de der Zivil­ge­sell­schaft – gegen die Geg­ner der Demo­kra­tie, die, gestützt auf ihre Pro­pa­gan­da, bevor­zugt mit dem Mit­tel der Gewalt die Demo­kra­tie gefähr­den. Es gilt also, die Grund­la­ge der Demo­kra­tie zu sichern, sie wet­ter­fest zu machen. Es ist nicht zufäl­lig, daß der zen­tra­le Arti­kel des Grund­ge­set­zes (Art. 20) im Fal­le der Gefahr zum Wider­stand auf­ruft: »Gegen jeden, der es unter­nimmt, die­se Ord­nung zu besei­ti­gen, haben alle Deut­schen das Recht zum Wider­stand, wenn ande­re Abhil­fe nicht mög­lich ist.« (Absatz 4)

Tschen­buch, 100 Seiten