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Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Mühsam in Berlin

Müh­sam in Berlin

End­lich ist es wie­der soweit: Etwa alle drei Jah­re wird der Erich-Müh­sam-Preis ver­lie­hen, die­ses Jahr auch zum zwei­ten Mal ein wei­te­rer För­der­preis. Die Preis­trä­ger sind Chris Hir­te und Con­rad Piens, die Her­aus­ge­ber der Müh­sam-Tage­bü­cher, die der Autor und Anar­chist von 1910 bis 1924 ver­fass­te. Seit 2009 arbei­ten der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Chris Hir­te und der Infor­ma­ti­ker und Anti­quar Con­rad Piens an der Gesamt­aus­ga­be der Tage­bü­cher, deren 15. und letz­ter Band in die­sem Jahr im Ber­li­ner Ver­bre­cher-Ver­lag erschie­nen ist. Der För­der­preis geht an den Wan­der­ver­ein Bakun­in­hüt­te in Mei­nin­gen, der sich für den Erhalt und die Bele­bung des Kul­tur­denk­mals einsetzt.

Die Erich-Müh­sam-Gesell­schaft för­dert die Ver­brei­tung von Müh­sams Werk sowie von Akti­vi­tä­ten für Frie­den, Men­schen­wür­de und sozia­le Gerech­tig­keit und ver­leiht den vom Lübecker Gale­ri­sten Frank-Tho­mas Gau­lin gestif­te­ten Preis.

Preis­ver­lei­hung: 26. Okto­ber, 18 Uhr, im Ber­li­ner Lite­ra­tur­haus in der Fasa­nen­stra­ße 23. Der Ein­tritt ist frei. Anläss­lich der Preis­ver­lei­hung lädt der Ver­ein der Freun­de und För­de­rer der Huf­ei­sen­sied­lung Ber­lin-Britz am Sonn­tag, 27. Okto­ber, um 11 Uhr zu einem the­ma­ti­schen Rund­gang durch die Huf­ei­sen­sied­lung ein, in der Erich Müh­sam zeit­wei­lig leb­te. Treff­punkt: Platz vor der Huf­ei­sen­trep­pe, Fritz-Reu­ter-Allee 46–48, 12359 Berlin.