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Herausgegeben von Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner,
Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Antwort

Wer­ter GRÖPAZ (größ­ter Prä­si­dent aller Zei­ten), Ihre irr­lich­tern­de Poli­tik gibt jedem »Nor­mal­men­schen« unlös­ba­re Rät­sel auf. Ok, nichts ist bes­ser, als wenn die Waf­fen schwei­gen. Aber wor­in besteht der von Ihnen gefei­er­te Deal, der in Wahr­heit ja »nur« eine Absichts­er­klä­rung für einen spä­ter zu schlie­ßen­den »Deal« ist? Noch­mal ok, wenn die Stra­ße von Hor­mus wie­der befahr­bar sein soll­te – so wie vor Ihrem Angriff. Anders gefragt: Sie geben, vor­sich­tig geschätzt, 30 Mil­li­ar­den Dol­lar für einen Waf­fen­gang aus und rüh­men sich nun, den sta­tus quo ante wie­der­her­zu­stel­len? Da man­gelt es uns offen­bar an stra­te­gi­scher Kom­pe­tenz. Im Grun­de blei­ben alle »Kon­flikt­li­ni­en« unge­klärt. Wie vor­her eben. Das Atom­pro­gramm (der Iran ver­spricht seit Jah­ren, kei­ne Nukle­ar­waf­fen anzu­stre­ben), die Rol­le und das Vor­ge­hen Isra­els im Nahen Osten, die Sank­tio­nen, die Siche­rung der Stra­ße von Hor­mus – was immer Sie mit dem Krieg gegen den Iran beab­sich­tigt haben mögen: kein Fort­schritt, nirgends.