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Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Verleger und Autor im Bunde

Es gibt ihn wie­der, den Ver­lag Faber & Faber! Nach acht Jah­ren Ruhe­pau­se nimmt der Sohn Elmar Fabers – Micha­el – das Unter­neh­men mit einem anspre­chen­den Pro­gramm wie­der auf. Der Brief­wech­sel zwi­schen dem Ver­le­ger Elmar Faber und dem Schrift­stel­ler Chri­stoph Hein ist ein schö­nes Doku­ment jahr­zehn­te­lan­ger Zusam­men­ar­beit und Freund­schaft, die damit beginnt, dass der Lei­ter des volks­ei­ge­nen Auf­bau-Ver­lags sich alle Mühe gibt, »sei­nen« Autor gegen die ver­schie­den­sten Wider­stän­de durch­zu­set­zen. In sei­nen Brie­fen an Hein erklärt er sei­ne Inten­tio­nen und Sich­ten, die der Schrift­stel­ler – zuwei­len iro­nisch – befragt und inter­pre­tiert, was wie­der­um höchst inter­es­san­te Aspek­te des Bücher­ma­chens in der DDR zuta­ge bringt. Im Grun­de aber sind sie sich einig und sehr sym­pa­thisch. Der Ver­le­ger mag die Bücher Heins, und der akzep­tiert und bewun­dert die Arbeit des Part­ners. Spät fin­den sie zum »Du«. Die Lob­re­den des Autors auf Ver­lag und Freund sind bered­te Zeug­nis­se der Wertschätzung.

Chri­stoph Hein/​Elmar Faber: »Ich habe einen Anschlag auf Sie vor. Der Brief­wech­sel«, Faber & Faber,160 Sei­ten, 22 €