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Herausgegeben von Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner,
Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Sarrazynismus mit Hilferding erklärt

Nicht nur die sozia­len Spal­tungs­pro­zes­se und deren Aus­wir­kun­gen auf jun­ge Gene­ra­tio­nen, son­dern auch deren ideo­lo­gi­sche Aus­drucks­for­men in den aktu­el­len Ungleich­heits­de­bat­ten sowie die Ursa­chen sind zu ergrün­den. Dabei wird die The­se ver­tre­ten, dass es eine histo­risch-gesell­schaft­li­che Not­wen­dig­keit des rechts­po­pu­li­sti­schen Sar­ra­zy­nis­mus gibt. Wer Euro­pa nach stand­ort­na­tio­na­li­sti­schen Kri­te­ri­en ord­net, hier und da Krie­ge führt und mit den EU-Kri­sen­staa­ten in wohl­stand­schau­vi­ni­sti­scher Wei­se umgeht, fin­det mit Sar­ra­zin und AfD die pas­sen­de Ideologie.

Fast 100 Jah­re vor dem res­sen­ti­ment­ge­la­de­nen Hetz­buch »Deutsch­land schafft sich ab« des SPD-Mit­glieds Thi­lo Sar­ra­zin erforsch­te der Sozi­al­de­mo­krat Rudolf Hil­fer­ding (1877 – 1941) sozio­öko­no­mi­sche Grund­la­gen des Kapi­ta­lis­mus und des impe­ria­li­sti­schen Welt­sy­stems seit Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts. In sei­nem Buch »Finanz­ka­pi­tal« von 1910 unter­such­te er die immer mono­po­li­sti­scher auf­tre­ten­den Ver­ei­ni­gun­gen von Indu­strie- und Bank­ka­pi­tal. Deren gegen­sei­ti­ge Ver­schmel­zung bezeich­ne­te er als »Finanz­ka­pi­tal« und ana­ly­sier­te des­sen poli­ti­sche, öko­no­mi­sche und ideo­lo­gi­sche Struk­tu­ren sowie Begleit­erschei­nun­gen. Hil­fer­ding ver­fass­te damit eines der ersten Grund­la­gen­wer­ke über den Wan­del des Kapi­ta­lis­mus der frei­en Kon­kur­renz zum mono­po­li­sti­schen Kapi­ta­lis­mus des impe­ria­li­sti­schen Zeit­al­ters – qua­si eine der ersten Impe­ria­lis­mus­theo­rien. So ver­wies er nicht nur auf die syste­mi­schen Kriegs­ge­fah­ren durch Kolo­ni­al­ex­pan­si­on und Auf­rü­stung, son­dern auch auf die finanz­ka­pi­ta­li­stisch not­wen­di­gen Expan­si­ons­be­stre­bun­gen sowie ideo­lo­gi­schen Ver­än­de­run­gen zur Legi­ti­ma­ti­on direk­ter oder indi­rek­ter Gewalt­po­li­tik in den inter­na­tio­na­len Beziehungen.

Die alten Frei­heits­idea­le, die Ideo­lo­gie des Libe­ra­lis­mus sei­en vom Bür­ger­tum des impe­ria­li­sti­schen Zeit­al­ters über Bord gewor­fen wor­den, denn »das Finanz­ka­pi­tal will nicht Frei­heit, son­dern Herr­schaft«, kon­sta­tiert Hil­fer­ding (»Das Finanz­ka­pi­tal. Eine Stu­die über die jüng­ste Ent­wick­lung des Kapi­ta­lis­mus«, 1910/​1947, S. 502). Kurz: Wer ande­ren Men­schen Men­schen­wür­de und Men­schen­rech­te, ja sogar das Recht auf Leben abstrei­tet, braucht dazu eine wirk­sa­me Begrün­dung. Ras­si­sti­sche Ideo­lo­gien und natio­na­li­sti­sche Kon­zep­tio­nen bie­ten sich dafür vor­züg­lich an.

»Als Ide­al erscheint es jetzt, der eige­nen Nati­on die Herr­schaft über die Welt zu sichern, ein Stre­ben, eben­so unbe­grenzt wie das Pro­fit­stre­ben des Kapi­tals, dem es ent­sprang. Das Kapi­tal wird zum Erobe­rer der Welt, und mit jedem neu­en Lan­de erobert es die neue Gren­ze, die es zu über­schrei­ten gilt. Die­ses Stre­ben wird zur öko­no­mi­schen Not­wen­dig­keit, da jedes Zurück­blei­ben den Pro­fit des Finanz­ka­pi­tals senkt, sei­ne Kon­kur­renz­fä­hig­keit ver­rin­gert und schließ­lich das klei­ne­re Wirt­schafts­ge­biet zum Tri­but­pflich­ti­gen des grö­ße­ren machen kann. Öko­no­misch begrün­det, wird es ideo­lo­gisch gerecht­fer­tigt durch jene merk­wür­di­ge Umbie­gung des natio­na­len Gedan­kens, der nicht mehr das Recht jeder Nati­on auf poli­ti­sche Selbst­be­stim­mung und Unab­hän­gig­keit aner­kennt und der nicht mehr Aus­druck ist des demo­kra­ti­schen Glau­bens­sat­zes von der Gleich­heit alles des­sen, was Men­schen­ant­litz trägt, auf natio­na­lem Maß­stab. Viel­mehr spie­gelt sich die öko­no­mi­sche Bevor­zu­gung des Mono­pols wider in der bevor­zug­ten Stel­lung, die der eige­nen Nati­on zukom­men muß. Die­se erscheint als aus­er­wählt vor allen ande­ren. Da die Unter­wer­fung frem­der Natio­nen mit Gewalt, also auf sehr natür­li­chem Wege vor sich geht, scheint die herr­schen­de Nati­on die­se Herr­schaft ihren beson­de­ren natür­li­chen Eigen­schaf­ten zu ver­dan­ken, also ihren Ras­sen­ei­gen­schaf­ten. In der Ras­sen­ideo­lo­gie ersteht so eine natur­wis­sen­schaft­lich ver­klei­de­te Begrün­dung des Macht­stre­bens des Finanz­ka­pi­tals, das so die natur­wis­sen­schaft­li­che Bedingt­heit und Not­wen­dig­keit sei­ner Hand­lun­gen nach­weist. An Stel­le des demo­kra­ti­schen Gleich­heits­ide­als ist ein olig­ar­chi­sches Herr­schafts­ide­al getre­ten.« (S. 504.) Des­sen aggres­si­ve und anti­de­mo­kra­ti­sche Aus­wir­kun­gen bis hin zu auto­ri­tä­ren Regi­me­bil­dun­gen wie dem Faschis­mus sah Hil­fer­ding damit schon lan­ge vor­aus, bevor faschi­sti­sche Regimes tat­säch­lich ihre Macht­auf­stie­ge in den 1920er und 1930er Jah­ren fei­er­ten. Die Ana­ly­sen sind auch heu­te noch rele­vant und berück­sich­ti­gens­wert für alle die­je­ni­gen, denen Demo­kra­tie, sozia­le Gerech­tig­keit und Frie­den wich­tig sind. Damit könn­te das SPD-Mit­glied Hil­fer­ding neben­bei auch leicht zur Auf­klä­rung über Ideo­lo­gie und Funk­ti­on des SPD-Mit­glieds Sar­ra­zin beitragen.

Noch gegen Ende des Ersten Welt­krie­ges zogen klü­ge­re Ver­tre­ter impe­ria­li­sti­scher Innen- und Außen­po­li­tik die Kon­se­quenz, dass sie ihre Inter­es­sen und Moti­ve ethisch ver­schlei­ern müss­ten, um sie auch unter demo­kra­ti­schen Bedin­gun­gen wei­ter­hin durch­set­zen zu kön­nen. Der badi­sche Thron­fol­ger Max von Baden ent­warf hier­zu im Früh­jahr 1918 das Kon­zept eines »ethi­schen Impe­ria­lis­mus«, um dem »Ansturm der Demo­kra­tie« stand­zu­hal­ten. »Will der deut­sche Impe­ria­lis­mus dem Ansturm der Demo­kra­tie mit ihrem Anspruch auf Welt­ver­bes­se­rung Stand hal­ten, so muss er sich ethisch fun­da­men­tie­ren. Wir kön­nen nun­mehr getrost Mensch­heits­zie­le in unser Pro­gramm auf­neh­men. Das Recht war mit uns[,] als wir das rus­si­sche Reich in Stücke schlu­gen; das Recht war mit uns[,] als wir den befrei­ten Völ­kern ihre natio­na­le Frei­heit ver­bürg­ten.« (Max von Baden: »Denk­schrift über den ethi­schen Impe­ria­lis­mus«, 20. März 1918, zit. nach: Rein­hard Opitz: »Euro­pa­stra­te­gien des deut­schen Kapi­tals«, S. 436 f.)

Nach dem Zwei­ten Welt­krieg gab es dann bei­spiels­wei­se für den US-Impe­ria­lis­mus ähn­li­che Legi­ti­ma­ti­ons­pro­ble­me. Der Lei­ter des Pla­nungs­stabs im US-Außen­mi­ni­ste­ri­um, Geor­ge Kennan, ent­warf daher 1948 ein Geheim-Memo zur geo­po­li­ti­schen Inter­es­sens­be­stim­mung der USA. Dar­in wird deut­lich, war­um (Kinder-)Armuts- und Reich­tums­fra­gen immer auch im gesell­schaft­li­chen und glo­ba­len Kon­text mit welt­po­li­ti­schen Inter­es­sen ver­knüpft betrach­tet wer­den müs­sen. So heißt es bei Kennan ganz unver­blümt: »Dar­über hin­aus haben wir unge­fähr 50 Pro­zent des Reich­tums der Welt, aber nur 6,3 Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung. Die­se Dis­pa­ri­tät ist beson­ders groß in Bezug auf die Völ­ker Asi­ens. In die­ser Situa­ti­on kön­nen wir es nicht ver­mei­den, Gegen­stand des Neids und des Res­sen­ti­ments zu sein. Unse­re wesent­li­che Auf­ga­be in der kom­men­den Zeit ist es, eine Kon­stel­la­ti­on der Bezie­hun­gen zu kon­zi­pie­ren, die es uns erlaubt, die­se Posi­ti­on der Dis­pa­ri­tät auf­recht­zu­er­hal­ten, ohne unse­re natio­na­le Sicher­heit zu beein­träch­ti­gen. Um dies zu tun, wer­den wir auf alle Sen­ti­men­ta­li­tät und alle Tag­träu­me ver­zich­ten müs­sen, und unse­re Auf­merk­sam­keit wird sich über­all auf unse­re unmit­tel­ba­ren natio­na­len Zie­le rich­ten. Wir brau­chen uns nicht dar­über zu täu­schen, dass wir uns den Luxus des Altru­is­mus und der welt­wei­ten Wohl­tä­tig­keit lei­sten kön­nen. […] Wir soll­ten auf­hö­ren von vagen — und für den Fer­nen Osten — unrea­li­sti­schen Zie­len wie Men­schen­rech­ten, Anhe­bung von Lebens­stan­dards und Demo­kra­ti­sie­rung zu reden. Der Tag ist nicht mehr fern, an dem unser Han­deln von nüch­ter­nem Macht­den­ken gelei­tet sein muss. Je weni­ger wir dann von idea­li­sti­schen Paro­len behin­dert wer­den, desto bes­ser.« (Geor­ge F. Kennan, Memo PPS23, 28. Febru­ar 1948, frei­ge­ge­ben 17. Juni 1974, zit. nach: Dia­na John­s­tone: Die Cha­os-Köni­gin. Hil­la­ry Clin­ton und die Außen­po­li­tik der selbst­er­nann­ten Welt­macht. Aus dem Eng­li­schen von Micha­el Schiff­mann. West­end Ver­lag Frank­furt a.M. 2016, S. 13).

Und lan­ge nach dem Ende des Kal­ten Krie­ges, 1990/​91, sowie kurz nach den Anschlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 wur­de NATO-Gene­ral Wes­ley Clark Zeu­ge von Aus­sa­gen über Kriegs­plä­ne der US-Füh­rung, die bis heu­te rei­chen. Dem­nach plan­te das Pen­ta­gon bereits im Sep­tem­ber 2001 einen fünf Jah­re andau­ern­den Feld­zug, wor­in ins­ge­samt sie­ben Län­der – ange­fan­gen mit dem Irak, dann Syri­en, Liba­non, Liby­en, Soma­lia, Sudan und, abschlie­ßend, Iran – ange­grif­fen wer­den soll­ten (vgl. Win­fried Wolk: »Ursa­che und Wir­kung«, in: Ossietzky 18/​2015).

Mit die­sen gewalt­vol­len Ent­wick­lun­gen bis heu­te hat sich auch Papst Fran­zis­kus aus­ein­an­der­ge­setzt. Inter­es­san­ter­wei­se lässt dabei sei­ne Kapi­ta­lis­mus- und Kriegs­kri­tik von 2014 nichts an Deut­lich­keit ver­mis­sen. Er sag­te: »Der Kapi­ta­lis­mus braucht Krieg« (Tages­spie­gel vom 13.6.2014). »Damit das System fort­be­stehen kann, müs­sen Krie­ge geführt wer­den, wie es die gro­ßen Impe­ri­en immer getan haben. Einen Drit­ten Welt­krieg kann man jedoch nicht füh­ren, und so greift man eben zu regio­na­len Krie­gen.« (Papst Fran­zis­kus, Han­dels­blatt vom 13.6.2014)

Wenn sich in der Gegen­wart zurecht kri­tisch mit dem Ras­sis­mus und dem Sexis­mus des US-ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Donald Trump, mit sei­ner Behin­der­ten­feind­lich­keit und völ­li­gen Ver­ach­tung für die Mehr­heit der Mensch­heit aus­ein­an­der gesetzt wird, geht lei­der häu­fig eine ana­ly­ti­sche Kate­go­rie ver­lo­ren. Denn durch Trumps Agi­tie­ren und Agie­ren erlangt der real­exi­stie­ren­de (US-)Imperialismus end­lich wie­der eine durch­schau­ba­re­re Kon­tur. Anders als vie­le sei­ner Vor­gän­ger lässt der US-Prä­si­dent ein­fach alle ver­lo­ge­nen ideo­lo­gi­schen Vor­wän­de für US-Inter­es­sen (»Frei­heit«, »Demo­kra­tie«, »Men­schen­rech­te«, »huma­ni­tä­re Inter­ven­tio­nen«) rhe­to­risch weg und spricht Klar­text über soge­nann­te shit­ho­le count­ries des Südens; Län­der, deren Bevöl­ke­rung er das eine oder ande­re Mal nur ras­si­stisch angreift oder ihnen auch mili­tä­ri­sche Ver­nich­tung (das heißt Völ­ker­mord) androht. So klar und deut­lich wur­de schon lan­ge nicht mehr der Impe­ria­lis­mus für alle Men­schen dar­ge­stellt. Wer glaubt, dass irgend­ein Vor­gän­ger Trumps – mit wel­cher Rhe­to­rik auch immer – auch nur einen Mil­li­me­ter von den Bedar­fen des mili­tä­risch-finanz-indu­stri­el­len Kom­ple­xes der USA abwich und kei­ne impe­ria­li­sti­schen Zie­le und Metho­den ange­wandt hat, befin­det sich immer noch in einer illu­sio­nä­ren Phantasieblase.

Sofern also Donald Trump die Mensch­heit in sei­ner Amts­zeit nicht aus­rot­tet (was nicht sicher ist, aber zu hof­fen wäre), kann er uns als Lern­ge­gen­stand die­nen für den Zustand einer impe­ria­li­sti­schen Gesell­schaft, die jeman­den mit genau sei­nen Eigen­schaf­ten an ihre öko­no­mi­sche und poli­ti­sche Spit­ze setzt. Genau die­ser Sexis­mus, Ras­sis­mus und Natio­na­lis­mus von Trump hat in den USA gesiegt. Genau die­sen Mil­lio­när­s­er­ben hat die US-Gesell­schaft durch Immo­bi­li­en­spe­ku­la­tio­nen und diver­se Steu­er­prak­ti­ken zum Mil­li­ar­där gemacht, also zum Herr­scher über die Arbeits­kraft und das Schick­sal von hun­dert­tau­sen­den von Men­schen – lan­ge vor dem Beginn sei­ner Prä­si­dent­schaft. Die Men­ta­li­tät eines Ver­ge­wal­ti­gers, der sich noch damit brü­stet, Frau­en wann er will zwi­schen die Bei­ne grei­fen zu kön­nen (vgl. »Video erschüt­tert US-Wahl­kampf. Donald Trump prahl­te mit sexu­el­len Über­grif­fen« in: Spiegel.de vom 8.10.2016) und dabei unan­greif­bar zu sein, weil er Mil­li­ar­där ist. Der Ras­sist, der über Mexi­ka­ner, Mus­li­me und ande­re Ange­hö­ri­ge von »shit­ho­le count­ries« so ver­ach­tungs­voll spricht und Behin­der­te sowie Ver­ge­wal­ti­gungs­op­fer nach­äfft. Der Ver­kom­men­heits­grad und die Über­win­dungs­not­wen­dig­keit des impe­ria­li­sti­schen Kapi­ta­lis­mus wer­den mit jedem Tweet, jeder Rede und jedem Han­deln des US-Prä­si­den­ten offen­bar für alle Welt. Die Schlüs­se müs­sen die Men­schen (zuerst die US-Bür­ger/in­nen) aller­dings selbst zie­hen (vgl. Micha­el Lüders: »Sau­di Con­nec­tion«, C.H. Beck, 2018). Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich zum Bei­spiel gegen die Waf­fen­ge­set­ze der USA wen­den, sind dabei viel­leicht schon auf dem rich­ti­gen Weg.

Inso­fern las­sen sich Sar­ra­zy­nis­mus und Trum­pis­mus als Denk- und Hand­lungs­for­men auch mit Hil­fer­dings Hil­fe erklä­ren. War­um und inwie­fern sie sogar im Zusam­men­hang mit natio­na­len und inter­na­tio­na­len (Kinder-)Armuts- und Reich­tums­ver­hält­nis­sen betrach­tet wer­den müs­sen, habe ich in dem Band »Gestoh­le­nes Leben. Kin­der­ar­mut in Deutsch­land« unter­sucht, der in Kür­ze beim Papy­Ros­sa Ver­lag Köln erscheint.