Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Unerhörte Ostfrauen

Stark, selbst­be­wusst und ver­letz­lich sind sie, die­se Ost­frau­en. Im Westen waren sie oft als »Kit­tel­hel­din­nen, Raben­müt­ter, mul­ti­tas­ken­de Vier­takt­wei­ber, gebär­freu­di­ge Arbeits­bie­nen« ver­schrien. Aber sie set­zen sich durch.

Für die Autorin­nen Ellen Händ­ler und Uta Mit­sching-Vier­tel war das der Anlass, 37 Frau­en zwi­schen 60 und 80 Jah­ren, die 20 Jah­re im Osten und 20 Jah­re im Westen gear­bei­tet haben, zu inter­view­en. In ihrem Buch »Uner­hör­te Ost­frau­en – Lebens­spu­ren in zwei Syste­men« erzäh­len die Frau­en aus unter­schied­li­chen Berufs­zwei­gen ohne Vor­ga­ben ihre Lebens­ge­schich­te. Dabei wird nichts beschö­nigt und nichts ver­dammt. Die Spon­ta­n­er­zäh­lun­gen – wir erfah­ren nur die Vor­na­men der Frau­en – sind von erstaun­li­cher Offen­heit, emo­tio­nal und ergrei­fend. Lesun­gen aus dem Buch sind sehr gefragt, vor allem im Westen, aber auch in ande­ren Län­dern, zum Bei­spiel in Österreich.

Was ist an den Ost­frau­en so spek­ta­ku­lär? Dass vie­le eine gute Aus­bil­dung hat­ten, Beruf, Fami­lie, Haus­halt und Kin­der unter einen Hut brach­ten? Das war oft schwer zu stem­men, aber es hat Freu­de gemacht zu sehen, dass man etwas geschafft hat­te. Der Zusam­men­halt in der Gemein­schaft gab Kraft.

Ab 1990 ver­lo­ren vie­le Frau­en den Arbeits­platz; sie muss­ten sich neu ori­en­tie­ren, absol­vier­ten Umschu­lun­gen und Wei­ter­bil­dun­gen, oft ohne das Ergeb­nis nut­zen zu kön­nen. Ihnen wur­de eine »über­zo­ge­ne Erwerbs­nei­gung« vor­ge­wor­fen, sie soll­ten sich aufs Mut­ter­sein kon­zen­trie­ren. In gut aus­ge­bil­de­ten Ost­frau­en sah man Kon­kur­ren­tin­nen im Geran­gel um Führungspositionen.

Ute, Jahr­gang 1956, gesteht: »Ich habe gut in der DDR gelebt und habe pro­fi­tiert.« Ihre finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit hebt sie her­vor und »dass wir mehr von der DDR hät­ten rüber­ret­ten sol­len«. Die­se Mei­nung ver­tre­ten vie­le der inter­view­ten Frau­en. Gemeint sind damit Gleich­heit von Frau und Mann vor dem Gesetz, gute Bil­dung und ein Berufs­ab­schluss, öko­no­mi­sche Unab­hän­gig­keit, beruf­li­che Wei­ter­ent­wick­lung mit Hil­fe eines Frau­en­för­de­rungs­plans, die sozi­al­po­li­ti­schen Maß­nah­men wie Haus­halts­tag, Kin­der­geld, ver­kürz­te Arbeits­zeit bezie­hungs­wei­se bezahl­te Frei­stel­lung bei Erkran­kung der Kin­der, das Baby­jahr und so wei­ter. Nicht zuletzt erfüll­ten sich die Ost­frau­en meist früh­zei­tig ihren Kin­der­wunsch zwi­schen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Trotz des Grund­sat­zes »Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit« ver­dien­ten die Frau­en in der DDR zunächst nur etwa zwei Drit­tel des­sen, was die Män­ner ver­dien­ten. Glei­chen Lohn für glei­che Arbeit gab es dann kon­se­quent seit den Siebzigerjahren.

Eine gleich­be­rech­tig­te Arbeits­tei­lung in der Fami­lie gab es jedoch meist nicht. Das führ­te oft zu Schei­dun­gen. Frau­en woll­ten aner­kannt wer­den. Im Jahr 1987 gab es zum Bei­spiel 34,4 Pro­zent allein­er­zie­hen­de Müt­ter. Höhe­re Füh­rungs­po­si­tio­nen waren über­pro­por­tio­nal mit Män­nern besetzt; man­cher von ihnen fühl­te sich durch Frau­en verunsichert.

Nach der Wen­de war beson­ders der Abbau von Wis­sen­schaft­le­rin­nen an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät beschä­mend; er betrug 77 Pro­zent, das heißt von 3356 Stel­len blie­ben 776 erhal­ten. Bei Män­nern betrug der Stel­len­ab­bau »nur« 20 Pro­zent. Die arbeits­lo­sen Wis­sen­schaft­le­rin­nen zähl­ten zu den schwer ver­mit­tel­ba­ren Berufs­grup­pen. Die Stel­len der ent­las­se­nen Wis­sen­schaft­le­rin­nen wur­den von Män­nern aus der Alt-BRD besetzt.

Im Westen pries man für Frau­en das Drei-Pha­sen-Modell: Aus­bil­dung – Ehe und Geburt der Kin­der – Berufs­tä­tig­keit nach der Selbst­stän­dig­keit der Kin­der. Frau­en konn­ten bis 1975 kei­ne eige­nen Kon­ten eröff­nen oder Ver­trä­ge abschlie­ßen ohne Zustim­mung des Ehemanns.

Die Mini­ster­prä­si­den­tin das Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern Manue­la Schwe­sig äußer­te am 8. März 2017 zum Frau­en­tag: »Män­ner und Frau­en sind noch nicht gleich­be­rech­tigt« und for­der­te eine Aner­ken­nung der Familienarbeitszeit.

Heu­te erhal­ten 87 Pro­zent der Allein­er­zie­hen­den mit einem Kind den Min­dest­lohn und sind auf ergän­zen­de Son­der­lei­stun­gen ange­wie­sen. Das wei­te­re Aus­ein­an­der­drif­ten von Arm und Reich in Deutsch­land betrifft vor­wie­gend Frauen.

Die Mehr­zahl der inter­view­ten Frau­en woll­te die DDR ver­än­dern, aber nicht abschaf­fen. Irgend­wann zog es vie­le, die nach 1990 im Westen Arbeit gefun­den hat­ten, in die alte Hei­mat im Osten zurück. Eini­ge muss­ten früh­zei­tig unge­wollt in Ren­te gehen. Die schwie­ri­ge Pha­se der Arbeits­lo­sig­keit war eine psy­chi­sche und phy­si­sche Bela­stung. Eini­ge fan­den in ande­ren Berufs­zwei­gen eine neue Tätigkeit.

Chri­sta war in der DDR Gene­ral­di­rek­to­rin eines Kom­bi­nats; jetzt ist sie Her­stel­lungs­lei­te­rin in einem phar­ma­zeu­ti­schen Betrieb: »Alles, was den zwi­schen­mensch­li­chen und sozia­len Bereich betrifft – sozia­le Sicher­heit, Vor­sor­ge, Bil­dungs­mög­lich­kei­ten –, das ver­mis­se ich sehr.«

Ilse, die Ober­stu­fen­leh­re­rin war und jetzt an einem Gym­na­si­um arbei­tet, muss­te sich anhö­ren: »Sie kön­nen sich ja dre­hen, wie Sie wol­len. Wir haben nun ein­mal gesiegt, und wir sagen, wie es gemacht wird.«

Anne­lie, pro­mo­vier­te Diplom­in­ge­nieu­rin, heu­te Beam­tin: »Ich fand es span­nend, über das Leben in bei­den Syste­men Bilanz zu zie­hen … die Ver­bun­den­heit, die Soli­da­ri­tät, das Mit­ein­an­der, die Freu­de am gemein­sa­men Schaf­fen, das ist es, was ich heu­te häu­fi­ger vermisse.«

Sieg­lin­de hat erkannt: »Gleich­be­rech­ti­gung gibt es heu­te auf gar kei­nen Fall.« Man muss kämp­fen, sich hoch­ar­bei­ten, skru­pel­los, gleich­gül­tig gegen­über ande­ren sein. Chri­stas Erkennt­nis: »War­um wur­de Vie­les, was in der DDR gut war, nicht in die Bun­des­re­pu­blik … auf­ge­nom­men? … Durch die DDR-Frau­en sind in die Ein­heit klei­ne Pflänz­chen zur Gleich­be­rech­ti­gung ein­ge­bracht wor­den. Ich habe die Hoff­nung, dass sich die neue Genera­ti­on wie­der für das inter­es­sie­ren wird, was wir aus der Zeit der DDR ler­nen kön­nen.« Ein gutes Schluss­wort, das Mut macht.

Ellen Händler/​Uta Mit­sching-Vier­tel: »Uner­hör­te Ost­frau­en. Lebens­spu­ren in zwei Syste­men«, ibi­dem Ver­lag, 288 Sei­ten, 14,90 €. Anfra­gen an die Autorin­nen zur Ver­ein­ba­rung von Lesun­gen: kontakt@unerhörte-ostfrauen.de

Stark, selbst­be­wusst und ver­letz­lich sind sie, die­se Ost­frau­en. Im Westen waren sie oft als »Kit­tel­hel­din­nen, Raben­müt­ter, mul­ti­tas­ken­de Vier­takt­wei­ber, gebär­freu­di­ge Arbeits­bie­nen« ver­schrien. Aber sie set­zen sich durch.

Für die Autorin­nen Ellen Händ­ler und Uta Mit­sching-Vier­tel war das der Anlass, 37 Frau­en zwi­schen 60 und 80 Jah­ren, die 20 Jah­re im Osten und 20 Jah­re im Westen gear­bei­tet haben, zu inter­view­en. In ihrem Buch »Uner­hör­te Ost­frau­en – Lebens­spu­ren in zwei Syste­men« erzäh­len die Frau­en aus unter­schied­li­chen Berufs­zwei­gen ohne Vor­ga­ben ihre Lebens­ge­schich­te. Dabei wird nichts beschö­nigt und nichts ver­dammt. Die Spon­ta­n­er­zäh­lun­gen – wir erfah­ren nur die Vor­na­men der Frau­en – sind von erstaun­li­cher Offen­heit, emo­tio­nal und ergrei­fend. Lesun­gen aus dem Buch sind sehr gefragt, vor allem im Westen, aber auch in ande­ren Län­dern, zum Bei­spiel in Österreich.

Was ist an den Ost­frau­en so spek­ta­ku­lär? Dass vie­le eine gute Aus­bil­dung hat­ten, Beruf, Fami­lie, Haus­halt und Kin­der unter einen Hut brach­ten? Das war oft schwer zu stem­men, aber es hat Freu­de gemacht zu sehen, dass man etwas geschafft hat­te. Der Zusam­men­halt in der Gemein­schaft gab Kraft.

Ab 1990 ver­lo­ren vie­le Frau­en den Arbeits­platz; sie muss­ten sich neu ori­en­tie­ren, absol­vier­ten Umschu­lun­gen und Wei­ter­bil­dun­gen, oft ohne das Ergeb­nis nut­zen zu kön­nen. Ihnen wur­de eine »über­zo­ge­ne Erwerbs­nei­gung« vor­ge­wor­fen, sie soll­ten sich aufs Mut­ter­sein kon­zen­trie­ren. In gut aus­ge­bil­de­ten Ost­frau­en sah man Kon­kur­ren­tin­nen im Geran­gel um Führungspositionen.

Ute, Jahr­gang 1956, gesteht: »Ich habe gut in der DDR gelebt und habe pro­fi­tiert.« Ihre finan­zi­el­le Unab­hän­gig­keit hebt sie her­vor und »dass wir mehr von der DDR hät­ten rüber­ret­ten sol­len«. Die­se Mei­nung ver­tre­ten vie­le der inter­view­ten Frau­en. Gemeint sind damit Gleich­heit von Frau und Mann vor dem Gesetz, gute Bil­dung und ein Berufs­ab­schluss, öko­no­mi­sche Unab­hän­gig­keit, beruf­li­che Wei­ter­ent­wick­lung mit Hil­fe eines Frau­en­för­de­rungs­plans, die sozi­al­po­li­ti­schen Maß­nah­men wie Haus­halts­tag, Kin­der­geld, ver­kürz­te Arbeits­zeit bezie­hungs­wei­se bezahl­te Frei­stel­lung bei Erkran­kung der Kin­der, das Baby­jahr und so wei­ter. Nicht zuletzt erfüll­ten sich die Ost­frau­en meist früh­zei­tig ihren Kin­der­wunsch zwi­schen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Trotz des Grund­sat­zes »Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit« ver­dien­ten die Frau­en in der DDR zunächst nur etwa zwei Drit­tel des­sen, was die Män­ner ver­dien­ten. Glei­chen Lohn für glei­che Arbeit gab es dann kon­se­quent seit den Siebzigerjahren.

Eine gleich­be­rech­tig­te Arbeits­tei­lung in der Fami­lie gab es jedoch meist nicht. Das führ­te oft zu Schei­dun­gen. Frau­en woll­ten aner­kannt wer­den. Im Jahr 1987 gab es zum Bei­spiel 34,4 Pro­zent allein­er­zie­hen­de Müt­ter. Höhe­re Füh­rungs­po­si­tio­nen waren über­pro­por­tio­nal mit Män­nern besetzt; man­cher von ihnen fühl­te sich durch Frau­en verunsichert.

Nach der Wen­de war beson­ders der Abbau von Wis­sen­schaft­le­rin­nen an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät beschä­mend; er betrug 77 Pro­zent, das heißt von 3356 Stel­len blie­ben 776 erhal­ten. Bei Män­nern betrug der Stel­len­ab­bau »nur« 20 Pro­zent. Die arbeits­lo­sen Wis­sen­schaft­le­rin­nen zähl­ten zu den schwer ver­mit­tel­ba­ren Berufs­grup­pen. Die Stel­len der ent­las­se­nen Wis­sen­schaft­le­rin­nen wur­den von Män­nern aus der Alt-BRD besetzt.

Im Westen pries man für Frau­en das Drei-Pha­sen-Modell: Aus­bil­dung – Ehe und Geburt der Kin­der – Berufs­tä­tig­keit nach der Selbst­stän­dig­keit der Kin­der. Frau­en konn­ten bis 1975 kei­ne eige­nen Kon­ten eröff­nen oder Ver­trä­ge abschlie­ßen ohne Zustim­mung des Ehemanns.

Die Mini­ster­prä­si­den­tin das Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern Manue­la Schwe­sig äußer­te am 8. März 2017 zum Frau­en­tag: »Män­ner und Frau­en sind noch nicht gleich­be­rech­tigt« und for­der­te eine Aner­ken­nung der Familienarbeitszeit.

Heu­te erhal­ten 87 Pro­zent der Allein­er­zie­hen­den mit einem Kind den Min­dest­lohn und sind auf ergän­zen­de Son­der­lei­stun­gen ange­wie­sen. Das wei­te­re Aus­ein­an­der­drif­ten von Arm und Reich in Deutsch­land betrifft vor­wie­gend Frauen.

Die Mehr­zahl der inter­view­ten Frau­en woll­te die DDR ver­än­dern, aber nicht abschaf­fen. Irgend­wann zog es vie­le, die nach 1990 im Westen Arbeit gefun­den hat­ten, in die alte Hei­mat im Osten zurück. Eini­ge muss­ten früh­zei­tig unge­wollt in Ren­te gehen. Die schwie­ri­ge Pha­se der Arbeits­lo­sig­keit war eine psy­chi­sche und phy­si­sche Bela­stung. Eini­ge fan­den in ande­ren Berufs­zwei­gen eine neue Tätigkeit.

Chri­sta war in der DDR Gene­ral­di­rek­to­rin eines Kom­bi­nats; jetzt ist sie Her­stel­lungs­lei­te­rin in einem phar­ma­zeu­ti­schen Betrieb: »Alles, was den zwi­schen­mensch­li­chen und sozia­len Bereich betrifft – sozia­le Sicher­heit, Vor­sor­ge, Bil­dungs­mög­lich­kei­ten –, das ver­mis­se ich sehr.«

Ilse, die Ober­stu­fen­leh­re­rin war und jetzt an einem Gym­na­si­um arbei­tet, muss­te sich anhö­ren: »Sie kön­nen sich ja dre­hen, wie Sie wol­len. Wir haben nun ein­mal gesiegt, und wir sagen, wie es gemacht wird.«

Anne­lie, pro­mo­vier­te Diplom­in­ge­nieu­rin, heu­te Beam­tin: »Ich fand es span­nend, über das Leben in bei­den Syste­men Bilanz zu zie­hen … die Ver­bun­den­heit, die Soli­da­ri­tät, das Mit­ein­an­der, die Freu­de am gemein­sa­men Schaf­fen, das ist es, was ich heu­te häu­fi­ger vermisse.«

Sieg­lin­de hat erkannt: »Gleich­be­rech­ti­gung gibt es heu­te auf gar kei­nen Fall.« Man muss kämp­fen, sich hoch­ar­bei­ten, skru­pel­los, gleich­gül­tig gegen­über ande­ren sein. Chri­stas Erkennt­nis: »War­um wur­de Vie­les, was in der DDR gut war, nicht in die Bun­des­re­pu­blik … auf­ge­nom­men? … Durch die DDR-Frau­en sind in die Ein­heit klei­ne Pflänz­chen zur Gleich­be­rech­ti­gung ein­ge­bracht wor­den. Ich habe die Hoff­nung, dass sich die neue Genera­ti­on wie­der für das inter­es­sie­ren wird, was wir aus der Zeit der DDR ler­nen kön­nen.« Ein gutes Schluss­wort, das Mut macht.

Ellen Händler/​Uta Mit­sching-Vier­tel: »Uner­hör­te Ost­frau­en. Lebens­spu­ren in zwei Syste­men«, ibi­dem Ver­lag, 288 Sei­ten, 14,90 €. Anfra­gen an die Autorin­nen zur Ver­ein­ba­rung von Lesun­gen: kontakt@unerhörte-ostfrauen.de