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Ossietzky-Signet

Herausgegeben von Matthias Biskupek, Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner, Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Berliner Ballhaus

Suzan­na & Kar­sten Troy­ke, Dani­el Welt­lin­ger & Götz Lin­den­berg: vier auf­ein­an­der ein­ge­spiel­te Unter­hal­ter, die Stim­mung zu machen ver­ste­hen, bis die Bal­ken sich bie­gen. So erlebt im Ber­li­ner Ball­haus in der Chaus­see­stra­ße am Vor­abend zu Weih­nach­ten 2018. Ein sehr ande­res, sehr eige­nes Weih­nachts­pro­gramm beleb­te die Büh­ne: Spott­lie­der und Spott­ge­dich­te komö­di­an­tisch dar­ge­bo­ten von der Schö­nen mit der rau­chi­gen Stim­me und dem Sän­ger mit dem drol­li­gen Hut, den jun­gen­haf­ten Locken und dem herr­li­chen Bass. Und stets fie­del­te sich der Dani­el Welt­lin­ger in ost­jü­di­scher Tra­di­ti­on durchs Pro­gramm, ganz wie Chagalls Fied­ler auf dem Dach, wäh­rend Götz Lin­den­berg das Kla­vier zum Klin­gen brach­te, dass es eine Lust war. Das sei hier fest­ge­hal­ten, wo doch die Vier seit Jah­ren schon jedes Weih­nachts­fest lau­nig ein­zu­läu­ten wuss­ten – »schaut her, ihr Leu­te, so geht’s auch!« Was alles die Suzan­na, der Troy­ke, der Welt­lin­ger und der Lin­den­berg wohl in die­sem Jahr wie­der tun wer­den? Und wer sie dann ver­passt, hat sel­ber Schuld.