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Herausgegeben von Rainer Butenschön, Daniela Dahn, Rolf Gössner,
Ulla Jelpke und Otto Köhler

Begründet 1997 von Eckart Spoo

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Aphorismen zur Krise

Wenn ich die Gesich­ter rings studiere,
Fra­ge ich mich oft verzagt:
Wie­viel Men­schen gibt’s und wie­viel Tiefe?
Joa­chim Rin­gel­natz (1883-1934)

Die Welt wird nicht bedroht von den Men­schen, die böse sind, son­dern von denen, die das Böse zulassen.
Albert Ein­stein (1879-1955)

An allem Unfug, der pas­siert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, son­dern auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Käst­ner (1899-1974)

Eine Gegen­warts­kri­se ist meist ein Kind der Vergangenheit.
Klaus Ender (1939-2021), Fach­buch­au­tor, Poet, Fotograf 

Die Zei­ten der poli­ti­schen Kri­sen haben nur Mei­nun­gen, die Tugen­den zäh­len nicht.
Jean Antoi­ne Petit-Senn (1792-1870)

Um jeden Kri­sen­herd hocken Leu­te, die ihr Süpp­chen dar­auf kochen.
Prof. Hans-Jür­gen Quad­beck-See­ger (*1939), Che­mi­ker und Erfinder

Die klas­si­sche »Kri­se« ist ein­fach zu erken­nen. An ihren bei­den Haupt­ak­teu­ren. Der Pro­fi­teur löst sie aus. Der Rest sitzt im Schüt­zen­gra­ben. Und blu­tet. Bis zum letz­ten Trop­fen. Alternativlos.
Frank Wis­niew­ski (*1957), Infor­ma­ti­ker und Systemanalytiker 

Die Kri­sen jeder Art – am häu­fig­sten öko­no­mi­sche Kri­sen, aber nicht nur die­se allein – ver­stär­ken ihrer­seits in unge­heu­rem Maß die Ten­denz zur Kon­zen­tra­ti­on und zum Monopol.
Wla­di­mir Iljitsch Lenin (1870-1924)

Eine Kri­se ist jener unge­wis­se Zustand, in dem sich etwas ent­schei­den soll: Tod oder Leben – Ja oder Nein.
Kurt Tuchol­sky (1890-1935)

Und wenn du lan­ge in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Fried­rich Nietz­sche (1844-1900)

Pro­ble­me kann man nie­mals mit der­sel­ben Denk­wei­se lösen, durch die sie ent­stan­den sind.
Albert Ein­stein (1879-1955)
 
Bei Vor­bil­dern ist es unwich­tig, ob es sich dabei um einen gro­ßen toten Dich­ter, um Mahat­ma Gan­dhi oder um Onkel Fritz aus Braun­schweig han­delt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gege­be­nen Augen­blick ohne Wim­pern­zucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.
Erich Käst­ner (1899-1974)

Kri­se ist ein pro­duk­ti­ver Zustand. Mann muss ihm nur den Bei­geschmack der Kata­stro­phe nehmen
Max Frisch (1911-1991)

Kri­sen­ma­nage­ment:
Die Kri­se kommt, die Kri­se geht,
die Welt ganz ein­fach fortbesteht.
Wolf­gang J. Reus (1959-2006), Jour­na­list, Sati­ri­ker, Lyriker